MARKUS HORN · piano

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CineConcert NOSFERATU

NOSFERATU ist eine nicht autorisierte  Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt.

Der Film gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Heutzutage werten Filmkritiker NOSFERATU als Quantensprung in Murnaus filmischer Arbeit.

Wenn man Markus Horns neuen Score im Konzert erlebt, dann ist es weit mehr als „nur“ ein Klavier, das zu einem Film spielt. Durch die Kombination von Elementen aus Klassik, Jazz, Pop und Avantgarde, erweitert mit einem großen Anteil Improvisation, bildet dieser Soundtrack ein komplett eigenes, faszinierendes Universum und bringt neue Impulse und frische Klänge in die Welt der Stummfilmbegleitung.

 

CineConcert METROPOLIS

METROPOLIS ist einer der bedeutendsten Stummfilme und hat die Grundlage für das große Science-Fiction-Kino geschaffen. Mit gigantischen Bauten, unzähligen Statisten und für die damalige Zeit bahnbrechenden Effekten erzählt Regisseur Fritz Lang die Geschichte einer futuristischen Gesellschaft: Privilegierte, die in einer glanzvollen Großstadt ein luxuriöses Leben führen, und Arbeiter, die in einer unterirdischen Stadt vegetieren und die riesigen Maschinen bedienen, welche die Oberstadt mit Energie versorgen. Doch eines Tages wehren sich die Arbeiter gegen die Unterdrückung und es kommt zum Aufstand...

Markus Horns Klavier-Soundtrack verbindet Elemente aus Jazz, Pop, Klassik und Avantgarde. Grundlage sind verschiedene musikalische Themen, die verarbeitet und weiter entwickelt werden  - so wie man es auch von „normaler“ Filmmusik kennt. Der Unterschied liegt in dem großen Anteil Improvisation, wobei sich komplett frei improvisierte Passagen mit thematisch- und motivisch-orientierten Improvisationen abwechseln. So entsteht im Live-Konzert eine eigenständige, gleichermaßen lyrische wie kraftvolle Begleitung zur digital restaurierten Fassung von Fritz Langs Meisterwerk.

Neben zahlreichen Konzerten in Deutschland fanden erfolgreiche Aufführungen u.a. statt beim „Internationalen Film Festival Sofia“ (Bulgarien), dem „Teaneck International Film Festival“ (USA), in der Mailänder „Societá del Giardino“ (Italien), dem „Centro Cultural“ (Santiago de Chile) und dem „San Luis Obispo International Film Festival“ (USA).

 

SOLEA

Kommunikation und Vitalität zum einen, musikalische Tiefgründigkeit und Intensität zum anderen charakterisieren den Sound dieses Trios, das seine Wurzeln im zeitgenössischen europäischen Jazz hat. Ihre Musik zeigt eindrucksvoll, dass es keine Trennlinie mehr geben muss zwischen Jazz, Pop, Kammermusik oder Avantgarde.

In ihren Eigenkompositionen vereinen Markus Horn, Lars Hansen und Heinz Lichius mühelos klare, eingängige Melodien mit harmonischer und rhythmischer Komplexität, und haben SOLEA auf diese Weise einen unverwechselbaren Sound in der Landschaft der Jazz-Trios gegeben.

"Lyrische oder schnellere, vielschichtige Melodien mit intelligenter kompositorischer Struktur – das Trio präsentierte dem Publikum in Musik gegossene Gefühle und Gedanken. Musterbeispiele der zeitgenössischen deutschen Jazz Szene." - MySOUND, Bulgarien

"Lyrische Balladen spielen Solea genauso fesselnd wie lebhaft fließenden Swing. Damit stehen die Hannoveraner sicher in vorderster Reihe bundesdeutscher Jazz-Trios." - Schädelspalter